Geschöpfe des Chaos in der westlichen Mythologie
Im Abendland wurde der Drache von jeher als böses Ungeheuer betrachtet. Die klassische Ruhmestat der Helden war, ihn zu besiegen und zu töten.
Die Griechen wandten den Namen „Drache“ auf jegliche Schlange von bedeutender Grösse an.
Es wird berichtet, dass die Drachen Äthiopiens auf der Suche nach saftigeren Weiden das Rote Meer durchwandert hätten und nach Arabien ausgewandert sind. Im elften Gesang der Ilias liest man, dass Agamemnon auf seinem Schild einen blauen Drachen mit drei Köpfen hatte.
Die skandinavischen Piraten malten Drachen auf ihre Schilde und schnitzten Drachenköpfe in den Bug ihrer Schiffe.
Bei den Römern war der Drache das Feldzeichen der Kohorte, so wie der Adler das der Legion war; dies ist der Ursprung der späteren Dragonerregimenter.
In den Standarten der germanischen Könige Englands gab es Drachen. Sinn solcher Bilder war es, den Feind in Angst und Schrecken zu versetzten.
Drachenboot aus englischen Porzellan (WADL Porzelain)
im Drachenmuseum
